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Streaming News: Video-Streaming ist klimaschädlich

Fast ganz Deutschland sitzt in der aktuellen Situation zu Hause und durchkämmt die Mediatheken der vielseitigen Streaming Dienste wie Netflix, Amazon und Co., wobei schon im Jahr 2018 die Energienetze der Dienste so viel Strom verbraucht haben, wie drei Länder zusammen. Das elektronische Wellen schädlich für das Klima sind, ist mittlerweile allseits bekannt. Umso erschütternder ist die Anzahl der Neuanmeldung bei Netflix, die im ersten Quartal dieses Jahr um 15,8 Millionen Nutzer gestiegen ist.

Streamen ist wie Autofahren – man bewegt sich nur eben nicht

Auf GQ werden die Rechenzentren, die die Server unterhalten, mit Kohlekraftwerken verglichen. Demnach verbrauchen die Rechenzentren in Deutschland allein 12,4 Milliarden Kilowattstunden p.a., was vier Kohlekraftwerken entspräche. Runtergerechnet bedeutet das, das eine Stunde streamen in Full-HD bis zu 370 KW/h verbraucht. Im Vergleich zu einem Auto werden dabei 175 Gramm CO2 produziert, was der Menge einer Strecke von einem Kilometer mit einem Durchschnittswagen entspricht.

Der Anteil der erneuerbaren Energien, die dafür genutzt werden, entsprachen 2017 gerade einmal 17%.

Das kann schon helfen

Um den Energieverbrauch der Streaming Dienste zu senken, kann auch zu Hause etwas getan werden. Was genau jeder machen kann auf einen Blick:

  • Kleine Wiedergabemedien benutzen, um die Auflösung geringer zu halten.
  • Auflösung generell niedriger stellen.
  • Serien und Filme, die wiederholt gesehen werden, können auch runtergeladen werden.

Zusammengefasst

Streamen ist natürlich eine tolle Sache, um sich den Abend zu vertreiben. Vor allem, wenn man sonst keine Optionen hat, da das soziale Leben auf Eis liegt. Dabei sollte man jedoch nicht die Umwelt aus dem Auge verlieren, da allseits bekannt ist, dass ein hoher Energieverbrauch klimaschädlich ist. Um jedoch zu Hause trotzdem in den Genuss seiner Lieblingsserien zu kommen, können einige Vorkehrungen getroffen werden, um die damit verbundenen Emissionen geringhalten zu können.

Immerhin ist eine Stunde auf der Couch sitzen und Netflix und Co. zu benutzen, schon so schädlich wie eine Spritztour mit einem Auto.

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